Totgesagte….

…leben länger. So sagt man zumindest.

In diesem Sinne will ich mal versuchen, ob ich es nicht schaffe, tatsächlich ein paar Gedanken in die Datenbank zu hacken. Zu irgendwas muss dieses Internet ja doch gut sein. Und wenn es nur dafür ist, anderen meine Erfahrungen mitzuteilen. Immerhin habt ihr ja einen freien Willen und müsst nicht das lesen, was ich hier fabriziere.

Also schauen wir mal, wie lange ich das hier durchziehen werde und ob ich was fabriziere, dass euch gefällt.

Bye und bis später

Facebook App, FritzBox und WLAN

Problem

Nachdem ich mich jetzt schon ein paar Wochen darüber gewundert habe, dass die Facebook App in meinem Heim-WLAN manchmal gar nicht die Timeline lädt oder wenn dann nur sehr langsam, habe ich mal ein wenig recherchiert und endlich eine Lösung gefunden:

Lösung

Wenn ihr, wie ich eine FritzBOX habt und bei dieser auch noch die IPv6 Unterstützung aktiviert habt, dann deaktiviert diese wieder. Offensichtlich mag die fb App kein IPv6 (ich habe bei keiner anderen App Probleme in der Hinsicht gehabt)

Das kann natürlich keine andauernde Lösung sein und ich hoffe das da bald mal was getan wird.

Let’s Encrypt

Let’s Encrypt

Ich verfolge ja jetzt schon eine Weile die Bemühungen von Let’s Encrypt und bin froh, dass es jetzt eine offene Beta-Phase dafür gibt. Da mein Server mit Plesk verwaltet wird war ich doppelt froh, dass es jetzt auch eine native Plesk-Extension gibt, die den ACME Service von Let’s Encrypt implementiert hat.

Habe gestern die ersten Domains mit einem Zertifikat versehen, und ich muss sagen das es einfach nur super (einfach) funktioniert. Per Knopfdruck ist die Domain mit einem Zertifikat versehen. Es gibt zwar noch ein kleines Problem, das die Domain im Moment nur ohne das www. prefix abgesichert wird, aber das kann man mit einem Befehl auf der Kommandozeile beheben. Bin gespannt auf den ersten Patch der Extension und inwieweit sich Let’s Encrypt im Netz verbreiten wird 🙂

Update

Die Plesk-Extension wurde aktualisiert (v1.1) und der Workaround mit der Kommandozeile ist nicht mehr notwendig

Freifunk: Das war ja einfach

Das ist nicht nur so gesagt, sonder auch tatsächlich so.

Gestern nach der Arbeit konnte ich den Router, den ich mir tags zuvor bestellt habe, abholen und auspacken. Ein wenig skeptisch war ich am Anfang ja doch schon. Ob das wirklich so einfach sein sollte eine neue Firmware aufzuspielen? Aber das war vollkommen unbegründet

Die Firmware

Zuerst habe ich auf der Freifunk MK Webseite nach einer Anleitung zum patchen gesucht, aber da muss wohl noch ein wenig Arbeit investiert werden. Ich bin aber dann hinterher auf der Freifunk-Dortmund Seite fündig geworden und konnte sehr einfach den Router nach dieser Anleitung patchen.

Versionsinformationen auf der Routerrückseite
Die Version feststellen

Die Datei zum patchen musst einfach über die Freifunk-MK Server heruntergeladen werden, da die Konfiguration der Software abhängig vom Standort des Routers ist. Dazu schaut man auf der Rückseite seines Routers nach der Version der Software die dort verwendet wird. Mit Hilfe der Modellnummer und dieser Version kann man dann die entsprechende, für dieses Modell benötigte, Firmware finden.

 

Konfiguration

Nachdem das Patch installiert wurde, muss der Router noch einmal initial konfiguriert werden. Hier kann man dann jetzt einen Namen für den Knoten vergeben, in meinem Fall FF-IS-Matrix01.
Nun kann man noch auswählen ob man möchte das der Router auf der Karte erscheint.Wenn das der Fall ist, dann muss man noch Koordinaten für den Standort ermitteln und eingeben. Dazu habe ich folgende Seite genutzt: http://gpso.de/maps/
Hier kann man die genauen Koordinaten von beliebigen Punkten auf der Weltkarte ermitteln.
Nach dem speichern startet der Router erneut und ist nun auch nicht mehr weiter konfigurierbar (wenn man kein Kennwort für die Internet-Konfiguration vergeben hat). Wenn man nun noch weiter konfigurieren will, muss der Router resettet werden und man muss sich wieder direkt per Kabel verbinden.

Der Neustart

Der ganze Prozess hat nicht länger als 15 Minuten gedauert. Da hat es doch fast noch länger gedauert den Router hinterher am Fenster zu befestigen 😉
Wenn der Router nach der Installation der Software neu gestartet wurde, versucht er sich automatisch mit anderen Routern zu meshen. Ich habe bei mir auch noch direkt meine Internetleitung zur Verfügung gestellt.

Was mich verwundert hat: Wenige Minuten nachdem ich den Router aktiviert hatte, hatte ich schon sechs Verbindungen. Ich wohne zwar in der Innenstadt, hätte aber nicht gedacht das es sofort zu Verbindungen kommt. Gibt wohl mehr Nutzer in Iserlohn als ich dachte.

Fazit

Es ist so einfach einzusteigen und zu einem etwas freieren Internet beizutragen. Also mach doch einfach auch mit. Es gibt bestimmt auch Freifunker in deiner Nähe

Lang, lang ist’s her…

…das ich hier mal was geschrieben habe.

Ich versuche nun mal wieder ein wenig was von mir und den Hobbies hören zu lassen. Ob das viel wird, weiß ich noch nicht, aber ich hoffe das ich ein paar Tipps vermitteln kann.

Vielleicht finde ich sogar noch meine alten Beiträge wieder. Das wäre schon ziemlich gut denke ich 😉

Grüße
Das Jo

Met – Ein erneuter Ansatz

Nicht das ihr denkt, ich würde hier keinen Alkohol mehr gären 🙂

Nein meine Freunde, ich bin nur zu faul dazu was zu schreiben. Aber ich werde mich mal erbarmen, auch damit ich hinterher nach lesen kann, was ich eigentlich da verbrochen habe.

Der erste (beziehungsweise zweite Ansatz) Met fand eigentlich recht guten Zuspruch, obgleich er relativ jung war als er getrunken wurde und auch noch nicht die kalr-goldene Farbe hatte. Mir mangelt es nämlich an einem vernünftigen Filter (und an Geduld das Zeug in Flaschen so lange reifen zu lassen bis die Hefe sich abgesetzt hat).
Aufgrund des guten zuspruchs habe ich dann gleich noch mal eine Ladung Met angesetzt, dieses mal allerdings eine etwas größere Portion.
Insgesamt gären gerade 15 Liter, hoffentlich leckerer Met, in meiner Küche vor sich hin.
Der Ansatz erfolgte am 14.3, so dass der Met demnächst ganze 30 Tage alt wird 🙂
Letzte Woche betrug der Alkoholgehalt etwa 10,5% also muss ich den Hefen wohl noch etwas Zeit geben (Der Ansatz schmeckt auch noch SEHR süß). Die Gärtätigkeit ist nicht sehr ausgeprägt, vielleicht noch ein Bläschen in der Minute, aber immerhin tut sich noch wasHeute war der Gehalt bei ca 11%
Werde jetzt wöchentlich den Alkoholgehalt messen und daran festmachen wann ich den Met am besten ab ziehe.
Die Temperatur beträgt etwa 18°C

Werde wegen der Rezepte die ich so ausprobiere eine kleine Sammlung erstellen. Die wird später folgen 🙂

Grüße
Johannes

 

Met – Zwischenbericht und Gärtätigkeit

Dem Met geht es auch am dritten Tag noch gut. Es ist wohl von dem Temperaturen ziemlich günstig das jetzt zu machen, da ich meine Dachgeschoßküche auf einer niedrigeren Temperatur halten kann. Die Hefe mag es nicht zu warm.
Der Verlauf der Gärtätigkeit in einem kurzen Überblick. Gemessen habe ich das an der Blasenentwicklung im Gärrohr pro Minute.

Tag 1: 13 Bläschen / 18,6 °C
Tag 2: 14 Bläschen / 17,6 °C
Tag 3: 16 Bläschen / 17,5 °C

Werde am Sonntag eine erste Verköstigung machen um zu sehen ob es noch trinkbar wäre. Möchte ausschliessen das ich mir jetzt schon was in den Ansatz gezogen habe.